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Phillipa Perry , Junko Graat : Couch Fiction

Ein Comic, der zeigt, wie eine Psychotherapie funktioniert
Mehr als ein Drittel der Bevölkerung sucht mindestens einmal im Leben die Hilfe eines Psychotherapeuten. Doch trotz Woody Allen und Psychoboom im privaten Bereich wird darüber noch immer kaum gesprochen, und die wenigsten Leute haben eine Vorstellung davon, was sie bei einer Therapie eigentlich konkret erwartet. Dieses ungewöhnliche Buch erlaubt einen Blick durchs Schlüsselloch in eine therapeutische Praxis und direkt in die Köpfe von Therapeutin und Patienten. In eingängigen, comicartigen Illustrationen erzählt es von den Ängsten und Frustrationen, den Gedankenschleifen und Durchbrüchen, den Risiken und den Erfolgen während eines Jahres psychotherapeutischer Sitzungen. Ergänzt wird diese mit Witz und Empathie erzählte Bildergeschichte durch kurze, prägnante Texte, die die nötigen theoretischen Grundlagen zum Verständnis liefern. Kürzer und unterhaltsamer kann man nicht erfahren, was Psychotherapie ist, auf welchen Grundlagen sie aufbaut und wie sie funktioniert.
Kunstmann 2011, 150 Seiten, Gebunden, 978-3-88897-738-1
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Lisa Bolyos , Katharina Morawek (Hg.) : Diktatorpuppe zerstört, Schaden gering...

Kunst und Geschichtspolitik im Postnazismus - Kunst als antifaschistische Intervention
Bei der Eröffnung von Madame Tussauds in Berlin im Jahr 2008 riss ein Besucher der ausgestellten Hitlerfigur den Wachskopf ab. So nah zum Denkmal für die ermordeten JüdInnen Europas, sagte der Kopfabreißer, sei es ein Hohn, Hitler als Puppe an seinem Schreibtisch sitzend auszustellen. Wie kommen künstlerische Darstellungsformen in der postnazistischen Gedächtniskultur zum Einsatz? Im vorliegenden Buch werden künstlerische Interventionen diskutiert, die Kontinuitäten und Brüche des Nationalsozialismus als solche benennen und an ausgewählten Punkten strategisch eingreifen. Wie schaffen es diese künstlerischen Arbeiten, in die komplexen Situationen des Postnazismus zu intervenieren? Die Involviertheit des Kunstfeldes, seiner Institutionen und Praxen in geschichtspolitische Verhältnisse werden dabei berücksichtigt und die Grenzziehung zwischen künstlerischer Autonomie und politischer Positionierung einmal mehr in Frage gestellt.
Mandelbaum 2013, 264 Seiten, Kartoniert, 978-3-85476-391-8
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Isabelle Fremeaux , & John Jordan : Pfade durch Utopia

Dieses Buch plus Film ist sowohl spannender Reisebericht als auch Dokumentation utopischer Praxis, eine Entdeckungsreise auf der Suche nach postkapitalistischen Lebensformen. Vom illegalen Klima-Camp beim Londoner Flughafen Heathrow bis zum von Punks besetzten Weiler in den Cevennen, von der von ihren Schülern selbst verwalteten anarchistischen Schule bis zur englischen Agrarkommune, von besetzten Fabriken in Serbien über die Freie-Liebe-Kommune in einer alten ostdeutschen Stasi-Basis bis zum Bauernhof, auf dem Privateigentum gänzlich abgeschafft ist – die AutorInnen haben in den Breschen und Lücken der Gegenwart sehr lebendige Utopien gefunden.
Aus dieser reichen Erfahrung ist „Pfade durch Utopia“ entstanden, ein verführerischer Bericht, der vom Leben dieser Gemeinschaften erzählt, von ihrem Alltag und ihrer Geschichte. Der dem Buch beiliegende Film, der während der Reise gedreht wurde, ist ein poetisches Roadmovie aus der Zukunft.
Zweifarbig illustriert mit Fotos und Zeichnungen, Klappenbroschur im Querformat, mit DVD (109 Minuten Film, französische, englische und deutsche Untertitel).
Edition Nautilus 2012, 320 Seiten, Kartoniert, 978-3-89401-763-7
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Kollektiv Sternchen & Steine : Begegnungen auf der Trans*fläche

Vielschichtige Kurzgeschichten und Zeichnungen erzählen von den Absurditäten des Trans*alltags. Aus der Sicht von autonomen/anarchistischen/queer-feministischen Trans*Leuten (so was gibt’s!) und ihrem Umfeld.
Bücher, die sich geisteswissenschaftlich oder medizinisch mit dem „Phänomen“ trans* beschäftigen, gibt es viele. Hier ist endlich ein Buch mit Geschichten und Bildern, über die mensch auch mal herzhaft und befreiend lachen kann – der Zwang, sich 1nem von 2 Geschlechtern zuordnen zu müssen, bringt reichlich groteske Situationen hervor.
„Das Ganze als Kollektiv herauszugeben ist uns auch als politischer Ausdruck ein Anliegen – besonders zu einer Zeit, in der Individualisierung groß geschrieben wird. Zudem beinhaltet es für uns, dass wir miteinander zu tun haben und wir die vielfältigen normierenden/diskriminierenden/repressiven Situationen nicht als persönliche Einzelerlebnisse wahrnehmen, sondern als Teil eines Gesamtkomplexes, dem wir gemeinsam etwas entgegensetzen möchten.“
Edition Assemblage 2012, 128 Seiten, Kartoniert, 978-3-942885-12-6
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Ingo Taler : Out of Step

Aus der reihe antifaschistische texte (rat): Hardcore-Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption
Innerhalb der RechtsRock-Szene hat Hardcore in den letzten Jahren immer mehr an Popularität gewonnen. Neben der Musik spielt vor allem der von der HC-Punk-Szene adaptierte Lifestyle eine wichtige Rolle. Die HC-Szene entstand in den späten 70er Jahren als eine linke politische Abgrenzung zur Punk-Szene mit ihrer No-Future-Attitüde. Durch die Ausdifferenzierung der HC-Punk-Szene in den 80er Jahren, die in der Breite zu ihrer Entpolitisierung geführt hat, setzte ein reaktionäres Rollback ein, das bis heute anhält.
Rechte HC-Bands versuchen seit Ende der 90er-Jahre Themen der HC-Punk-Szene zu besetzen und nutzen dabei ideologische Anknüpfungspunkte, die ihnen von HC-Punk-Bands geboten werden. Metaphern und subtile Botschaften sind an die Stelle von unverhohlener NS-Propaganda und Symbolik getreten und dominieren die aktuelle rechte HC-Szene, deren Erscheinungsbild sich kaum noch von dem der HC-Punk-Bands unterscheiden lässt.
Das Buch skizziert die Entstehungsgeschichte der HC-Punk-Szene, untersucht die Ursachen des reaktionären Rollbacks und beschäftigt sich mit den Strukturen und Themen der rechten HC-Szene.
Unrast Verlag 2012, 348 Seiten, Kartoniert, 978-3-89771-821-0
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18 € Nach oben
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