In diesem Dokumentarfilm erzählen sechs Protagonist:innen ihre persönlichen Erfahrungen von Schwangerschaftsabbruch und Sterilisation, von ungeplanter Schwangerschaft zur glücklichen Mutter und umgekehrt vom gewollten Kind zu Regretting Motherhood. Offen und humorvoll wird über Tabu-Themen gesprochen, werden provokative Fragen beantwortet und politische Gesetze hinterfragt. Über Care-Arbeit und Karriere, ökologischen Fußabdruck und Nachhaltigkeit mit Kind, Egoismus und Adoption, Reue und Freiheit, fehlende Privatsphäre und zerbrechende Partnerschaften. Die Protagonist:innen kritisieren Gesellschaftsnormen, revidieren Vorurteile und laden uns dazu ein, unsere eigenen Vorstellungen und Denkmuster über das Kinderkriegen zu reflektieren.
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Neun Auszeichnungen hat der Film bereits im Bereich „Bester Dokumentarfilm“ erhalten, z.B. beim Berlin
Indie Film Festival für „Best Director Documentary“. Der Film wurde schon auf dem Toronto International
Women Film Festival nominiert und mit mehreren Halbfinal-Preisen gekürt, u.a. beim „Paris Women
Festival“, „Dublin Movie Awards“, „Rotterdam Filmfestival“ und „New York International Women Festival“.
Ayla Yildiz (*1991 in Wuppertal) ist eine mehrfach preisgekrönte, deutsche Filmemacherin (Regie, Dreh –
buch, Kamera, Schnitt). Ihr Kinodebüt feierte sie 2022 mit dem Dokumentarfilm me time. Der Film wurde
selbständig in Eigenproduktion geplant, gedreht, geschnitten, vermarktet und publiziert. Yildiz, wohnhaft in
Bonn, beschäftigt sich hauptsächlich mit gesellschaftlich relevanten Inhalten. Als selbstständige Medienge-
stalterin Bild & Ton arbeitet sie unter anderem für den WDR und die Funke Mediengruppe.
Nach dem Film gibt es Gelegenheit zur Diskussion mit Ayla Yildiz und anschließend, wie immer beim monatlichen Lesetresen, Zeit für Gespräche und Bücher lesen sowie Kalt- und Heißgetränke gegen Spende.
Der Eintritt ist wie immer frei.
